Seminar: Zellularautomaten

Zellularautomaten sind ein Modell für Parallelrechner. Stellen Sie sich ein regelmäßges, zum Beispiel zweidimensionales, Gitter vor. An jedem Punkt des Gitters befindet sich so etwas wie ein endlicher Automat (eine Zelle). Ein Berechnungsschritt des Zellularautomaten besteht darin, dass alle diese endlichen Automaten gleichzeitig ihren Zustand ändern. Welchen neuen Zustand sie dabei annehmen, hängt von ihrem alten Zustand und von den Zuständen ihrer Nachbarn ab.

Zellularautomaten sind also eigentlich einfach: jede Zelle hat nur endlich viele mögliche Zustände, und sie kann nur jeweils die Zustände ihrer Nachbarn 'sehen'. Trotzdem ist dieses Modell erstaunlich mächtig.

Zellularautomaten sind einerseits von theoretischem Interesse, andererseits werden sie in vielfältigen Simulationen eingesetzt. Die Themen des Seminars in diesem Semester gehen eher in Richtung Grundlagen und werden in der Vorbesprechung vorgestellt und verteilt.

Organisatorisches

Eine Vorbesprechung findet am Montag, 5.5. um 13:15 Uhr im Seminarraum 010 (Informatikgebäde am Fasanengarten) statt. Anmelden (und sich damit einen Platz sichern) können Sie sich schon jetzt, zum Beispiel, indem Sie eine entsprechende e-mail an Thomas Worsch schicken.


Thomas Worsch <worsch@ira.uka.de>